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Unser
Verein: Banana Republic Airforce
Ihre Leidenschaft: In die Jahre gekommene,
dicke, knatternde Vögel.
Ihre Home-Base: der Flughafen Merzbrück.
Ihr Name: Banana Republic Airforce.
Dieser Name ist nicht ganz ernst gemeint und
ist in einer Bierlaune entstanden. Aber sonst nehmen die
Männer des Vereins ihr Hobby sehr ernst. Denn wer solch einen
Oldtimer fliegen will, muss viel vom Fliegen verstehen. Zum
Beispiel von solch einer T6 der Canadien Air Force. Eine der
wichtigsten Konstruktionen des zweiten Weltkriegs mit
Sternmotor und 600 PS. Heute reines Lustobjekt. Nur bei Regen
will die Maschine nicht so wie ihr Pilot Josef Schumacher.
"Die alte Dame verzeiht keine Fehler. Manchmal ist sie eine
richtige Zicke" meint der Spediteur aus Würselen.
Die Piloten der Banana Republic Air Force
brauchen die ständige Praxis. Denn Fliegen mit diesen Oldies
ist noch Handarbeit. An Bord gibt es kaum elektronische Hilfen
Die technische Ausstattung ist sehr sparsam. Diese alten Vögel
sind eine fliegerische Herausforderung. Es sind
Sportmaschinen, kippelig und wendig - bestens geeignet für
Kunstflieger. Diese Maschinen sind extra für diesen Zweck
konstruiert worden, meint Manfred Fahr. Im normalen Leben ist
er Optiker. Die Zeit in der Luft, muss am Boden hart
erarbeitet werden. Im Durchschnitt verbringen die Männer
sieben Stunden mit Wartung und Restaurierung, um eine Stunde
fliegen zu können. Viel Arbeit für die Flugtüchtigkeit dieser
immer seltener werdenden Flieger.
Über Geld spricht man in diesen Kreisen nicht
gerne. Aber fest steht: Die Crew der Banana Republic Air Force
braucht mehr als Kleingeld, viel Zeit, Know-How und ein Fable
für dicke, in die Jahre gekommene Vögel.
Mehr zu diesem Verein finden sie auf der
Homepage: http://www.banana-airforce.de/ |