
Torremolinos |

Von
Granada
nach
Malaga |

Vor Malaga |
Ein weiteres Mosaiksteinchen zu unserer Aversion gegen Granada
war dann der Abflug: Eine C150 drehte einige Platzrunden. Hier griff dann wieder
§1, -eine Kontrollzone, ein Flugzeug-. Also war wieder Warten angesagt, jetzt
allerdings an der Halteposition in der prallen Sonne. Die Triebwerke hatten das
auch nicht so gerne. Als wir die Startfreigabe erhielten, näherte sich in der P3
die Öltemperatur dem roten Strich. Der Platz liegt in fast 2000ft Höhe. Die
Außentemperatur betrug ca. 30 Grad Celsius. Da kann man sich schnell die
Dichtehöhe von ca. 4000ft errechnen. Da der Abflug nach Süden kontinuierlich
ansteigt, tat sich die P3 recht schwer. Als nun der Kontroller meinte, ob wir nun
einen Überflug machen würden, waren wir nicht mehr willig. Daraufhin sollten wir
Kurs auf noch höheres Gelände nehmen. Hier platze mir der Kragen, und ich gab
einige deutliche Kommentare über Funk ab. Darauf kurze Stille und ein anderer
sehr hilfsbereiter Kontroller. Wir hatten allerdings die Nase voll und stürzten
uns über die Berge in Richtung Mittelmeer.
Vor unserer Landung in Malaga wollten wir unser Domizil in der Nähe von Marbella
mal aus der Luft besichtigen und uns ankündigen. Also bei LEMG Tower eine
Freigabe erbeten. Anscheinend kein Problem. Als wir ECHO1 erreichten, war
allerdings die erste Warteschleife angesagt; hier war auch deutlich mehr
Verkehr als in Granada. Also verständnisvolle Geduld. Diese war allerdings nur
von kurzer Dauer, da wir feststellen mussten, dass der Anflugsektor nur durch
einen Airliner in einem 10 Meilen Endteil belegt war. Eine weitere Nachfrage
liess uns fast bis auf 'Los' vorrücken, hier hiess es allerdings: "proceed to the
river mouth and hold", es war die Mündung des Rio Guadalhorce. Nach zwei
Warteschleifen vor einem weiteren Airliner auf dem 10er Finale konnten wir dann
doch weiter nach Süden. Allerdings wollte uns keiner die 3 Flieger glauben, da
auf dem Radar nur 2 zu sehen waren. Enge Formation -:). Weiter entlang der
Küste, ein kurzer Überflug und zurück nach Malaga. Leider waren auch hier wieder
einige Warteschleifen über SIERRA1 angesagt, bis wir die Landefreigabe für die
Formation bekamen.

Warteschleifen, Version 2